Therapie

Allgemeines zur (systemischen) Psychotherapie

Neben der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie ist der systemische Ansatz der am weitesten verbreitete und praktizierte Therapie- und Beratungsansatz. Als Psychotherapeutin habe ich die Schweigepflicht einzuhalten und KlientInnen über Art, Umfang, Sinnhaftigkeit und Kosten der Therapie zu informieren. Ich arbeite mit anderen Berufsgruppen zusammen, wenn dies erforderlich ist und die KlientInnen dazu die ausdrückliche Genehmigung geben.

Leitideen

Das Ziel der systemischen Therapie ist es, mit den KlientInnen gemeinsame Lösungen für ihre Probleme zu finden, diese zu gestalten bzw. erarbeitete Therapieziele umzusetzen. Der therapeutische Prozess wird durch ein kontextuelles Verständnis von individuellen und zwischenmenschlichen Symptomen, Störungen und Problemen geprägt. Aus systemischer Sicht werden Probleme grundsätzlich in kommunikativen Prozessen "hergestellt" und aufrecht erhalten.

Niemand kann leben, wenn er nicht in der Lage ist, sich selbst zu erklären, was mit ihm los ist. Menschen haben oft große Probleme, zu akzeptieren, dass irgendein Aspekt ihrer Erfahrung sich einfach nicht erklären lässt. Deshalb liegt mir eine ganzheitliche Herangehensweise in meiner therapeutischen Arbeit sehr am Herzen.

Schwerpunkte meiner Arbeit

  • Krisenbegleitung für Familien bzw. Eltern und deren Kinder,
  • Psychotherapie bei psychischen Belastungen (z. B. postpartale Depression, Ängste, Burnout, Mobbing, etc),
  • Trauerbewältigung nach Tot- und Fehlgeburt,
  • Psychosoziale Beratung in der Schwangerschaft bzw. Wochenbett,
  • Psychotherapie bei gynäkologischen Erkrankungen,
  • Hausbesuche auf Anfrage bei Risikoschwangerschaften.


Das therapeutische Angebot gilt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ich arbeite im Einzel-, Paar- und Mehrpersonensetting.

Methoden

Die Methoden der systemischen Psychotherapie sind vielfältig:

  • Fragetechniken,
  • der selbstreflexive Dialog,
  • die Arbeit mit visualisierenden Techniken (z. B. Familienbrett),
  • die Arbeit mit imaginativen Bildern, Phantasiereisen,
  • Körperorientierte Interventionen,
  • kreative Techniken, wie z. B. die Lebensfluss-Arbeit, Malen,
  • die Anregung von "Hausaufgaben", Ritualen
  • Erkennen von einschränkenden Lebensgeschichten und
  • die Entwicklung neuer Lösungswege.

Kostenübernahme

Die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) hat ab 01.11.2014 den Kostenzuschuss für Einzelsitzungen (50 Min.) auf € 40,- erhöht.
Alle anderen Krankenkassen (z. B. TGKK, SVA, SVB) zahlen für Einzelsitzungen (50 Min.) einen Zuschuss von € 21,80.

Der Selbstbehalt für einen Therapieplatz nach dem "Tiroler Modell" ist je nach Schweregrad der Erkrankung und Einkommen (pro Haushalt) bzw. Krankenversicherung (siehe Tiroler Landesverband für Psychotherapie - Sozialleistungen) unterschiedlich gestaffelt.